Freitagnachmittag
um 3.33pm ging es los (also jedenfalls theoretisch … praktisch dann wohl eher
gegen 3.50pm). Wie das so mit dem „Kolonne-fahren“ ist, klappt auch das in der
Praxis nicht so wirklich – und vor allem dann nicht, wenn der Fahrer
beschließt, dass sein Navi besser ist als alle anderen (unnötig darauf hinzuweisen,
dass ich natürlich in eben jenem Auto saß …). Aber irgendwie haben wir es alle
nach Green Lake geschafft.
Das
Konferenzcenter liegt an einem See und es ist wirklich wunderschön dort! Einige Verrückte haben es sich zur Tradition gemacht, in den See zu springen - nur mal so nebenbei: es ist mit 5°C wirklich schon relativ kalt und da gehört ein Bad im See so ziemlich zu den letzten Dingen, auf die ich Lust hätte! Aber in Wisconsin laufen einige auch bei 5 Grad noch in Shorts und T-Shirt herum - ganz nach dem Motto: die Sonne scheint doch und Schnee liegt auch noch nicht!
| Unsere Unterkunft |
Davon haben wir
an dem Abend allerdings nicht so viel mitbekommen, da es schon dunkel war, als wir
ankamen. Nach dem Einchecken ging es zur ersten Vollversammlung – zum Glück
waren wir relativ pünktlich, so dass wir zu den 850 Glücklichen gehörten, die
einen Sitzplatz hatten! Das Lobpreisteam war echt gut und die Stimmung dementsprechend
auch. Nach der Veranstaltung ging es noch in unsere „Tracks“ (Kleingruppen zu
verschiedenen Themen). Zu diesem Zeitpunkt war ich schon wirklich müde, da
Reisetabletten nicht wirklich beim Wachbleiben helfen!!
Den Abend haben
wir dann mit einem Spieleabend ausklingen lassen – ich hab bei einer Art Scrabble
mitgemacht und war gar nicht mal so schlecht!
Morgens hatten
wir die geniale Idee, uns den Sonnenaufgang um 7.20am anzugucken. Es war
wirklich recht kühl am Wasser, aber das war es trotzdem Wert
Den Tag über
haben wir uns wieder in unseren Kleingruppen getroffen. Nachmittags hatten wir
allerdings 3 Stunden Freizeit, die wir Mädels dazu verwendet haben uns
untereinander besser kennenzulernen. Unter anderem hieß das auch ein
Gruppenfoto auf/in einem Baum zu machen …
Abends hatten
wir dann „Chapter time“ (es haben sich also immer die jeweiligen Gruppen einer
Uni unter sich getroffen). Es war echt total schön und vor allem witzig.
Traditionell wird das Spiel „Trainwreck“ gespielt, bei dem es einen Stuhl
weniger als Personen gibt. Man sitzt im Kreis und die Person in der Mitte sagt
etwas Wahres über sich selber (z.B. „Ich komme nicht aus Wisconsin“) und alle,
auf die diese Wahrheit auch zutrifft, müssen aufstehen und sich einen neuen
Platz suchen, der mindestens 5 Stühle weiter entfernt liegt … ihr könnt euch
das Chaos vorstellen (vor allem, wenn jemand „Trainwreck“ sagt, wodurch sich
jeder einen neuen Platz suchen muss).
Eine weitere
Tradition ist es, dass speziell an diesem Wochenende die Mädels irgendetwas für
die Jungs machen und umgekehrt. Wir haben für jeden Einzelnen eine persönliche
Karte geschrieben, die wir schon am Vortag an die Jungs verteilt hatten. Im
Gegenzug haben die Jungs uns ein (super süßes) Gedicht geschrieben und – mit Gitarre
begleitet – vorgetragen. Wir waren natürlich alle hin und weg ;) Wann sieht man
schon mal an die 25 Jungs vor einer Gruppe Mädels stehen, und ein selbst
gedichtetes Gedicht vortragen???!!! Ach und aufgeräumt haben sie danach auch
noch!
Da hier die Uhr
erst heute umgestellt wurde, hatten wir eine Stunde länger Zeit (die wir natürlich
nicht für den eigentlich bitter benötigten Schlaf gebraucht haben, sondern für
allerlei Blödsinn).
Dementsprechend
fertig sahen wir heute Morgen auch alle aus:
Heute sind wir
dann gegen Mittag zurück Richtung Whitewater gefahren. Und beim Zwischenstop habe ich zum Ersten
Mal in meinem Leben bei „Taco Bell“ gegessen!
Nach diesem
super genialen Wochenende bin ich allerdings so richtig müde und das Ziel für
den heutigen Tag besteht eigentlich nur daraus, noch mindestens 3 Stunden wach zu bleiben …
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