Der Tag begrüßte
mich allerdings erst einmal mit ganz viel Nebel:
(guckt mal im Vergleich dazu das Foto von meinem ersten Post aus Amerika an …
im Prinzip die gleiche Aussicht … aber auch nur im Prinzip)
Nach dem
Mittagessen holte mich dann meine Freundin Sarah ab, und nahm mich mit zu sich
nach Hause. Sie wohnt nicht hier in Wisconsin sondern nebenan in Illinois. Ich
war schon 2010 Thanksgiving über bei ihrer Familie gewesen und war nun wieder
eingeladen :)
Ihr
Bruder hatte noch 3 Freunde im Gepäck und zusammen mit ihrer besten Freundin und mir
machte das dann 7 Studenten plus Sarahs Eltern … ein volles,
lebendig-turbulentes chaotisches aber super tolles Wochenende war somit
vorprogrammiert!
Am Donnerstag
ging es zu Sarahs Oma, wo auch der Rest der Familie versammelt war. Dort gab es
dann reichlich zu essen – darunter natürlich der obligatorische Truthahn und
Kartoffelpüree. Nicht zu vergessen die vielen Kuchen zum Nachtisch …
Nachdem sich
alle vollgestopft hatten, haben wir „Scattergories“ gespielt – eine Art "Stadt,
Land, Fluss" nur mit ganz anderen Kategorien. Ich habe doch tatsächlich punktgleich
mit Sarahs Onkel gewonnen!
Abends haben wir
dann bei Sarah zu Hause bis nach Mitternacht weitere Spiele gespielt.
Zwischendurch waren wir allerdings noch bei Walmart, weil der Black Friday
nämlich inzwischen schon am Donnerstag anfängt. Black Friday ist eigentlich der
Freitag nach Thanksgiving und da gibt es in vielen Geschäften sehr gute
Angebote und die Leute übernachten tatsächlich vor den Geschäften um als Erste
rein zu können, sobald diese so gegen 5 Uhr morgens aufmachen. Walmart hat
allerdings schon um 8 Uhr abends mit einigen Artikeln angefangen. Darunter auch
DVDs für umgerechnet knapp 2.50€. Hier mal ein kleiner Eindruck davon, wie
chaotisch das dann aussieht (und ja, die haben die DVDs wirklich in der
Tiefkühlabteilung aufgebaut …)
Irgendjemand meinte treffend, dass man am Donnerstag dankbar ist für alles was man schon hat, nur um am Freitag noch mehr Kram anzuhäufen ...
Am Freitag sind
wir dann alle zusammen mit dem Zug nach Chicago gefahren, da das von Sarahs
Haus aus nur ca. 1.5 Stunden Zugfahrt sind (was hier als recht nah empfunden
wird). Amerikanische Züge sehen sehr anders aus als alles was so in Deutschland
unterwegs ist.
Jake Gyllenhaal
hab ich allerdings leider nicht getroffen (an alle die das jetzt nicht
verstehen: es gibt einen Film mit eben jenem Schauspieler, in dem es um eine
Explosion an Bord eines Zuges geht, der nach Chicago fährt) …
In Chicago waren
wir im Kunstmuseum und anschließend sind wir zum Millenium Park gegangen und
die Michigan Avenue entlanggelaufen:| The Bean (eigentlich heißt dieses Ding "The Cloudgate" aber so nennt es niemand ...) |
| So sieht es "unter" Chicago aus ... |
Im "oberen Chicago" gibt es ein
Gebäude, das in der Fassade ganz viele Steine von wichtigen Gebäuden aus
aller Welt hat. Darunter haben wir auch
ein Stück vom Kölner Dom gefunden :)
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